Start
Neuigkeiten
Alle Anlagen
Daten-Download
Weitere Anlagen
Tipps zur Optimierung
Allgemeines
Schema, Ein-/Ausgänge
Warmwasser
Heizkreis
Speicherbeladung
Kühlung im Sommer
Verschiedenes
Links
Impressum
Blog

 

Verschiedenes

Unter dem Thema Verschiedenes werden folgende Themen behandelt:

Zähler für Brennerbetriebsstunden und Brennerstarts

Lange Brennerlaufzeiten und wenige Brennerstarts sind gerade bei Öl- und Gasheizungen wichtig, um mit möglichst wenig Verlusten und auch möglichst sauber Wärme zu erzeugen. Nur leider weiß man eigentlich nicht, wie lange und wie oft der Brenner läuft, denn nur wenige Heizungen verfügen über Zähler.

Wenn Ihr UVR1611 auch Ihren Heizungsbrenner steuert, können Sie im UVR1611 problemlos Zähler für die Betriebsstunden und Brennerstarts der Heizung programmieren. Fügen Sie dazu zwei neue Funktionen vom Typ “Zähler” im UVR1611 hinzu und programmieren Sie diese wie folgt (unter der Annahme, dass der Brenner über Ausgang 5 angefordert wird):

Zum komfortablen Ablesen dieser Zähler habe ich beide mit Hilfe des Benutzeroberflächen-Editors des UVR in die “Funktionsübersicht” integriert. Was man mit dem Oberflächen-Editor machen kann, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt beschreiben, in der Zwischenzeit finden Sie die Anleitung im Handbuch 1 zum UVR1611.

Solarstart-Funktion

Bei manchen Anlagen kann es vorkommen, dass der Kollektorsensor zu langsam erwärmt wird und die Anlage nicht anspringt, obwohl eigentlich genug Wärme in den Kollektoren vorhanden wäre. Besonders bei relativ flach montierten Kollektoren soll dies häufiger vorkommen. Bei meiner Anlage tritt dieser Effekt bei wechselnder Bewölkung und in den späten Nachmittagsstunden auf.

Abhilfe schafft die Solarstart-Funktion des UVR1611, die aber nicht in der BUSO-Standardprogrammierung enthalten ist, sondern vom Anwender dazuprogrammmiert werden muss. Die Solarstart-Funktion beobachtet die Kollektortemperatur innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters und erkennt aus einem Anstieg, dass die Sonneneinstrahlung zugenommen hat. Sie startet dann für kurze Zeit die Primärkreispumpe (in der Regel A4), um das Wasser im Kollektor umzuwälzen und wärmeres Wasser zum Kollektorsensor zu befördern. Falls genug Einstrahlung vorhanden ist, wird daraufhin die Temperatur am Kollektorsensor ansteigen und die Anlage springt wie gewohnt an. In dieser Abbildung aus Solstat ist die Funktionsweise gut ersichtlich:

Eine genauere Beschreibung finden Sie im UVR1611-Handbuch unter “Startfunktion”.

Die Programmierung der Startfunktion ist einfach. Fügen Sie ein neues Funktionsmodul des Typs “Startfunktion” hinzu und beginnen Sie mit den Standardparametern (unter der Annahme, dass die Primärkreispumpe auf Ausgang 4 liegt und die Solarregelfunktion “Solar 4” heißt):

Das Zeitfenster legen Sie entsprechend den jeweiligen Verschattungsverhältnissen fest. Eventuell müssen Sie die Laufzeit etwas erhöhen, wenn kein Temperaturanstieg bzw. ein zu geringer erfolgt. Bei meiner Anlage beträgt die Laufzeit 30 Sekunden.

Der Aktivierungsgradient legt fest, wie um wieviel die Kollektortemperatur um einen vom Regler berechneten Mittelwert gestiegen sein muss, damit ein Startversuch unternommen wird. Zur Feinabstimmung dient die Tagesstatistik, bestehend aus den Werten “Startversuche”, “Erfolglos” und “Seit letztem Lauf”. TA empfiehlt, den Aktivierungsgradienten zu erhöhen, wenn mehr als 10 Startversuche erforderlich sind, und bei weniger als 4 Versuchen zu reduzieren. Meine Anlage läuft mit dem Standardwert 20 gut. Beachten Sie bei der Analyse mit Solstat, dass Startversuche oft nur in der Vergrößerung sichtbar sind.

Hinweis für BUSO-Anlagen der “2. Generation”: Bei diesen Anlagen fungiert als Schwerkraftbremse ein elektrisches 3-Wege-Ventil, das i.d.R. auf Ausgang 10 liegt. Bei diesen Anlagen muss in der obigen Funktion der entsprechende Ausgang ebenfalls unter “Ausgangsvariable” eingestellt werden. (Danke an Leser Frank W. für den Hinweis)

Bootloader und D-Logg unter Windows 2000

Die Installation der von TA mitgelieferten Treiber läuft unter Windows 2000 auf einen Fehler. Nach der Installation der Hardware erscheint die Fehlermeldung "CODE28 Treiber für dieses Gerät wurde nicht installiert." Windows 2000 ist aber auch in der Liste der von TA unterstützten Betriebssysteme nicht aufgeführt. Es funktioniert aber trotzdem. In den Geräten ist für den USB-Anschluß ein Chip der Fa FTDI eingebaut. FTDI stellt unter der Adresse www.ftdichip.com/Drivers/VCP.htm aktuelle Treiber auch für Windows 2000 bereit. Nach Installation dieser Treiber gibt es keine Probleme mehr. (Danke an Leser Frank W. für den Hinweis)